Ultrarunning-Michalitz
Ultrarunning-Michalitz

Lauf Highlights 2015

731 Stunden gelaufen - das sind die Stunden eines gesamten Monats

 

6.626 Kilometer zurückgelegt - das entspricht der Luftlinie Salzburg-New York

 

45.750 Höhenmeter absolviert - das ist mehr als 5 mal den Mount Everest hinauf

 

430.581 Kalorien verbrannt - das wären 846 Big Mac's gewesen

2015-10-31 - rundumadum (130 km)

Ein kompletter Tag an der frischen Luft rund um Wien.

 

Etwa 120 Verrückte haben es sich im Jahr 2015 wieder angetan und beschlossen an diesem Tag einmal rund um Wien zu laufen, Rundumadum, wie man in Wien so schön sagt, und ich war einer von den 120.

Die Idee bei diesem Lauf einmal dabei zu sein spukte schon seit der ersten Auflage im Jahr 2014 in meinem Kopf herum. Die Vorbereitungen dafür liefen wie immer gut. Vier Wochen davor habe ich die Wochenkilometeranzahl ein wenig in die Höhe geschraubt um auch wirklich wieder top vorbereitet zu sein.

Mit dem Auto kam ich kurz nach 5 Uhr morgens im Ela Lingens Gymnasium in Floridsdorf an. Hier fand der Rundumadum-Lauf seinen Ausgangspunkt. Gleich einmal die Startnummer abgeholt und den Rucksack-Check durchgeführt. Eigentlich hätte es schon losgehen können. Mein Gefühl war wirklich gut.

Punkt 7:00 ging es endlich los. Mit einer Drucklufthupe wurde der Start signalisiert und wir liefen gleich über den Sportplatz raus aus dem Schulgelände Richtung Marchfeldkanal.

Damit ihr einen Überblick über den einzigartigen Streckenverlauf bekommt, könnt ihr euch hier https://www.wien.gv.at/umwelt/wald/freizeit/wandern/rundumadum/ die 24 Etappen des Rundumadum-Wanderweges ansehen. 

Um 21:33 Uhr kam ich nach 14Stunden 33Minuten in der Sporthalle im Ela Lingens Gymnasium (mit viermal verlaufen) als Achter ins Ziel.

 

Mein Ergebniss: 8.Platz Gesamt mit mit einer Zeit von 14h 33min

2015-10-26 - Rote Nasen Lauf Wiener Neustadt

Am Nationalfeiertag war ich wieder im Dienst der guten Sache unterwegs: Der "Rote Nasen Lauf" machte zum 7. Mal in Wiener Neustadt im Akademiepark Station.

 

Zwischen 13:00 und 16:00 Uhr galt es so viele Kilometer wie möglich, entweder laufend oder walkend, zu absolvieren. Die gesammelten Kilometer kamen anschließend einem guten Zweck, dem „Clown Doctors“ Projekt, zu Gute. Zur Auswahl standen zwei Runden zu 2 bzw. 4 Kilometern.

Nachdem das Wetter für Ende Oktober angenehm warm war, kamen auch einige Kilometer zusammen. In Summe konnte ich 42 Kilometer sammeln!

 

Fazit: Eine nette Veranstaltung für den guten Zweck, die vielen bunten Blätter und der leichte Hochnebel haben eine wirklich schöne Herbststimmung verbreitet.

 

Mein Ergebniss: Platz 1 mit 42 gelaufenen KM in 3 Stunden

2015-10-18 - Baumit Piestingtallauf 21,1 Km

Der Baumit Piestingtallauf lockt jedes Jahr immer mehr Teilnehmer an. Bei

Idealem Laufwetter, einer perfekte Organisation und eine tolle Streckenführung gingen heuer alleine beim Halbmarathon 400 Teilnehmer aus verschiedenen Nationen an den Start. Diesmal waren auch wieder über 300 Kinder mit dabei, das ist wirklich einzigartig.

Für uns Erwachsenen gab es wieder unterschiedliche Streckenlängen, vom Halbmarathon über 10km bis hin zu 5km.

Ich bestritt die Halbmarathon-Distanz, welche vom Bahnhof in Gutenstein startete. Nach einer kleinen Schleife durch Gutenstein ging es über Radwege entlang der malerischen Piesting bis nach Waldegg ins Baumit-Werksgelände zum Ziel. Zu den 21,1 Kilometern kamen noch 277 Höhenmeter hinzu, dennoch konnte ich eine neu persönliche Bestzeit aufstellen.

 

Mein Ergebnis:

5.Platz in der Klasse M40 und 18.Platz Gesamt mit einer Zeit von 01:25:09

2015-10-03 - Stadtgut Steyr Ultralaufevent 6 Std.-Lauf

Mit einem neuen Format ging das 8. Stadtgut Steyr Ultralauf Event am Samstag den 03.Oktober über die Bühne!

Erstmals wurde ein sechs Stunden Lauf ausgetragen, der einen neuen Teilnehmerrekord an Einzelläufern brachte. Insgesamt wollten 120 Teilnehmer alleine die sechs Stunden bzw. drei Stunden laufen!

 

Bis zur Hälfte des Rennens lag ich auf persönlichen Rekordkurs. Musste aber nach ca. 3,5 Stunden auf Grund einer Verkühlung und Magenproblemen mein Tempo ein wenig reduzieren, schaffte aber trotzdem starke 71,390 Kilometer und damit den vierten Gesamtrang und den dritten Rang in der Klasse M40.

 

Das 8. Stadtgut Steyr Ultralauf Event war trotz verkürzter Strecke wieder eine gelungene Veranstaltung!

 

Mein Ergebnis: 3.Platz in der Klasse M 40 und 4. Platz Gesamt mit 71,390 KM in 6 Stunden

2015-09-12 - 28.Red Bull Dolomitenmann - Team GÖSSER

Die 28. Auflage des Red Bull Dolomitenmann brachte alles mit sich, was die Herzen der Extremsportfans höher schlagen lässt: Blauer Himmel und Sonnenschein setzten die prachtvolle Kulisse der Lienzer Dolomiten würdig in Szene.

Gemäßigte Temperaturen lieferten die optimale Basis für sportliche Höchstleistungen. 40.000 Zuschauer säumten die Rennstrecke um die Athleten lautstark anzufeuern.

Um Punkt 10 Uhr tätigte Gründervater Werner Grissmann den Startschuss.

 

120 Bergläufer stürmten vom Lienzer Hauptplatz in Richtung Dolomitenmann. Nach wenigen Kilometer in der Ebene ging es dann gleich richtig zur Sache: Der berüchtigte Goggsteig ließ meinen Puls erstmals bis zum Anschlag steigen.

Ich übergab nach 12 Kilometern und 2000 HM in 02:07:44 Stunden an unseren Piloten Wolfgang Jast  der noch deutlich vor dem Massenstart abheben konnte.

 

Jetzt waren die Paragleiter an der Reihe. Im Laufschritt ging es zum ersten Startplatz am sehr steilen Geröllfeld. Entlang der schroffen Grate der Dolomiten führte der Weg in Richtung Moosalm, wo tausende Zuschauer die spektakulären Landemanöver bestaunten. Nach einer weiteren, verschärften Bergauf-Passage konnte Wolfgang schließlich im Dolomitenstadion landen und schickte unseren Mountainbiker Markus Hamedinger ins Rennen.

 

Zum zweiten Mal, seit Bestehen des Red Bull Dolomitenmann, waren jetzt die Mountainbiker an der Reihe. Der mühselige Weg über Stock und Stein – Tragepassagen inklusive – bis hinauf zum Hochsteinkreuz forderte den Athleten alles ab. Markus konnte aber eine Top Leistung Abrufen und übergab nach 2:06:12 an unseren Kanuten Andreas Scherb.

 

Jetzt durften die Kanuten ans Werk. Lauf- und Schwimmpassagen sorgten dafür, dass der Puls bereits hoch schnellte, bevor überhaupt das „Arbeitsgerät“ erreicht war. Mittels 7-Meter-Sprung ging es schließlich ins kühle Nass und die Kajaks pflügten sich wie Forellen durch die Fluten. Mehrere Trage- sowie quälend lange Aufwärtspassagen verlangten Andreas alles ab. Dennoch kämpfte er sich verbissen durch Drau und Isel. Am Ende ging es noch 500 Meter samt Equipment zum Lienzer Hauptplatz, wo er völlig entkräftet von uns empfangen wurde.

 

Unser Ergebnis -Team GÖSSER-: 85. Gesamtrang mit einer Zeit von 5:56:52

Michalitz Andreas 2:07:44 - Jast Wolfgang 57:13 - Hamedinger Markus 2:06:12 -Scherb Andreas 45:41          

29.-30.08.2015 - 10. Austrian Race across Burgenland

Vom 29.August bis 30.August 2015 fand zum 10. Mal Österreichs härteste und anspruchsvollste Laufveranstaltung statt.

Beim „Austria Race across Burgenland“ wird das Burgenland Non Stopp von der nördlichsten Gemeinde Kittsee bis zum südlichsten Ort Kalch durchlaufen. Es wurde dabei eine Strecke von 218km zurückgelegt.

 

Auf Grund der Gerüchte, dass der zehnte Jubiläumslauf von „Austrian Race across Burgenland“ der vielleicht letzte sein könnte, habe ich nicht lange gezögert mit zu machen.

Zuvor erzählten viele bekannte Ultraläufer von dieser, für Österreich einzigartigen, Laufveranstaltung. Es hieß, dass die Strecke sehr anspruchsvoll sei und nur wenige das Ziel erreichen. Somit konnte ich diesen Lauf einfach nicht auslassen!

 

Das Abenteuer startete pünktlich um 6:00 Uhr in Kittsee, wo sich das kleine Läuferfeld von 13 weiteren Ultraläufern und deren Begleitfahrzeugen auf den Weg Richtung Süden machten. Gelaufen wurde zum größten Teil auf normal befahrenen Bundes- und Landstraßen. Dies sorgte oft für Verwunderung bei den anderen Verkehrsteilnehmern. Manche hupten, schimpften, zeigten „den Vogel“ oder schüttelten einfach nur den Kopf. Solche Reaktionen sind verständlich, wenn einem ein Läufer tagsüber oder mitten in der Nacht auf der Straße entgegen kommt. Einmal wurde ich sogar von der Feuerwehr angehalten und belehrt. Aber als ich sie über mein Vorhaben informierte, hielten sie mich nicht mehr für einen Verrückten der sich verirrt hatte und ließen mich weiterlaufen.

Zwischen den drei Checkpoints, welche passiert werden mussten, wurde ich von meinem Betreuern Jürgen und Alexander mit einem Kleintransporter begleitet und versorgt. Die beiden fuhren immer wenige Kilometer voraus und versorgten mich mit dem Nötigsten.

Zu der anspruchsvollen Laufstrecke kamen tagsüber Temperaturen weit über 30°C hinzu und es erhitze sich der Asphalt.

Da die Beiden ein eingespieltes Team sind und mich bei zahlreichen Ultraläufen begleitet haben, hatten sie immer alles was ich benötigte sofort parat. Somit wurde untertags die Hitze und nachts die Müdigkeit erträglicher.

 

Die ersten 100km konnte ich das Läuferfeld anführen, bis ich vom Vorjahressieger Janos Zahoran eingeholt wurde und sich dieser dann absetzte. Leider mussten bis dahin schon ein paar Läufer aufgeben und das Teilnehmerfeld wurde somit immer kleiner.

Bis zum dritten nur mehr 18km vorm Ziel entfernten Checkpoint, konnte ich auf den führenden Ungarn wieder knapp aufschließen. Trotz eines starken Finishes, fehlten mir letzten Endes nur 4 Minuten auf den Sieg.

Somit endete der Lauf für mich am Sonntag in Kalch nach 26h15min. hinter dem starken Vorjahressieger aus Ungarn mit einer Siegerzeit von 26h11min und vor dem drittplatzierten Österreicher Christin Magedits mit einer Zeit von 28h16min.

 

Ich bin stolz einer von 7 Finishern, dieses tollen Ultralaufes sein zu können.

Es bleiben jede Menge Eindrücke welche ich und mein Betreuer-Team nicht so schnell vergessen werden.

 

Mein Ergebnis: 2. Platz mit einer Zeit von 26h 15min. für 218km

2015-08-15 - 13. Erzberglauf

Am 15. August 2015 ging  zum 13. Mal Österreichs größte und spektakulärste Berglauf- und Nordic Walking Veranstaltung zum letzten mal auf der Originalstrecke vor einer einzigartigen Naturkulisse über die Bühne.

Mehr als 1400 Läufer und Nordic Walker waren auch 2015 wieder dabei, als der „Steirische Brotlaib“ wieder seine Pforten öffnete und seine abwechslungsreiche Strecke hinauf bis zum Gipfel freigab: 745 Höhenmeter und 12,5 Kilometer, die sich in bis zu 30 Meter breiten Serpentinen mit einer durchschnittlichen Steigung von 6 Prozent nach oben schlängeln, galt es zurückzulegen. Besucher konnten mit dem Shuttledienst zum Besten „Fan-Spot“ auf dem Gipfel und wieder retour gelangen.

Neben einer Top-Betreuung und Verpflegung bot „der Berg“ ein Gipfelerlebnis der besonderen Art: Neben dem Hochgefühl, „den Berg“ zum 8. mal bezwungen zu haben und einem unvergleichlichen Blick in die umliegende Bergwelt, konnte ich jeden bewältigte Meter der zurückgelegten Strecke einsehen und zurückverfolgen.

 

Mein Ergebnis: 14. Rang in der Klasse M45 mit einer Zeit von 01:06:24

2015-06-20 - Mozart 100

Strömender Regen, und 10 Grad forderten die Läuferinnen und Läufer

beim Mozart 100!

Die härtesten unter der Sonne, besser gesagt - unter den Wolken, gingen beim 4. Mozart100 Ultralauf in Salzburg an den Start. Bei strömendem Regen wurde sogar der Residenzplatz und Mozartplatz zum See. Der Regen hatte auf der Strecke die Wege aufgeweicht und aus ihnen reißende Bäche gemacht, teilweise hatten wir mit 10 Grad Kälte zu kämpfen. In Fuschl, setzte dann noch sintflutartiger Regen ein. Das Team um Veranstalter Sepp Mayerhofer, Rennleiter Sepp Gruber und die Zeitnehmung von MaxFun Sports waren extrem gefordert. Trotz dieser Bedingungen wurde eine perfekte Veranstaltung abgewickelt. 

Der Lauf führte 2-mal vom Residenzplatz in Salzburg an der Salzach entlang durch Berge, Flüsse und Dörfer an den Fuschlsee und wieder zurück. Der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer gab den Startschuss. Neben dem 102,5 Kilometer Lauf wurde ein Bewerb über 56 Kilometer sowie eine Light-Version über 25,8 Kilometer angeboten. Zum zweiten Mal wurde heuer auch wieder der “Smart-City-Trail” ausgetragen, ein 11.5km Lauf in Salzburg über den Kapuzinerberg.

 

Ich belegte mit einer neuen persönlichen Bestzeit den 9. Gesamtrang und den 4. Rang in der AK MII zusätzlich wurde ich noch 3. bester Österreicher. Bester Österreicher wurde Andreas Pfandlbauer aus Bad Ischl, der laut eigener aussage bei km 60 mit Schüttelfrost und Krämpfen zu kämpfen hatte und bereits aufgeben wollte. Mit 9:21:47h lieferte er trotzdem eine beachtliche Leistung ab und kam auf Rang 4 ins Ziel.

Mein Ergebnis: 4.Platz in der AK MII mit einer Zeit von 10:40:55

06.-12.05.2015 - 5th. EMU 6 day ultramarathon world trophy

Kurz nach meinem 48 Stunden-Debüt im Vorjahr in Gols wusste ich bereits, dass mein nächstes großes Ziel der 6 Tages-Lauf in Balatonfüred (HUN) sein wird. Mein Betreuer-Team war ebenfalls sofort begeistert und es stand der Sache somit nichts mehr im Weg.

 

Am 06.05.2015 war es soweit! Es fiel der Startschuss zu meinem ersten 144 Stunden Lauf, welcher mir noch einige Überraschungen bescherte.

 

Um Punkt 12:00 Uhr startete ich gemeinsam mit weiteren 76 internationalen Teilnehmern. Das Starterfeld war Top besetzt, mit Läufern und Läuferinnen aus der ganzen Welt. Jetzt hieß es die flache aber kurvenreiche Laufstrecke mit 0,90005 Kilometern Länge, sooft als möglich zu umrunden.

 

Da ich mir für den Lauf große Ziele gesetzt hatte, habe ich mir im Vorfeld bereits einen ungefähren Ablauf zusammengestellt. Wie es bei Ultraläufen meistens so ist, kommt es dann oft auch etwas anders als geplant. Mein Betreuer-Team, welches mich seit einigen Ultras bereits kennt, hat mich aber dabei toll unterstützt und mir geholfen meine Tage gut einzuteilen.

Mein Ziel war es, an den offiziellen österreichischen Herren-Rekord von Christian Chmel heranzukommen.

Nach den ersten Tagen war es jedoch noch ungewiss ob diese Kilometer wirklich zu erreichen sind. Am meisten machte mir das Wetter zu schaffen. Tagsüber kletterten die Temperaturen bis an die 30°C Grenze, lediglich am ersten Abend kam es zu etwas Regen und böigen Wind. Aber das war es dann auch für die restlichen Tage gewesen, tagsüber heiß und nachts kühl.

Tag Drei bescherte mir eine riesige Blase an der linken kleinen Zehe. Diese konnten wir rasch verarzten und nach ein paar Anpassungen am Schuh ging es dann auch bald wieder weiter. Trotz den Strapazen und wenig Schlaf, konnte ich die erste Hälfte des Laufes mit meinen gewünschten Tagesleistungen abschließen.

Die weiteren Tage waren dann geplagt von Muskelschmerzen und mentalen Tiefs. In dieser Zeit waren meine Begleiter besonders wichtig. Dieses Mal zählte, neben meinem Freund Jürgen und meinem Sohn Alexander auch meine Frau Susanne zu meinem Betreuer-Team.

Sobald ich an meiner Leistung zweifelte und ich dachte, es geht nicht mehr, kamen aufbauende und motivierente Worte oder es wurden mir Glückwünsche von Freunden ausgerichtet, welche mir auf meine Facebook-Seite gepostet haben. Gegen die Musekelschmerzen nahm ich die Masseure des Veranstalters in Anspruch, die mich für einige Stunden wieder Fit machten.

Am fünften Tag um 02:30 Uhr war es dann letztendlich soweit. Ich hatte den Rekord von Christian Chmel eingeholt. Jetzt biss ich nochmals die Zähne zusammen und wollte den Führenden der inoffiziellen Bestenliste im 144 Stunden-Lauf, Franz Sack, auch noch überholen. Mit viel Motivation und ohne Schlaf packte ich die 772 Kilometer Hürde zwei Stunden vor dem Schlusssignal auch noch. Überglücklich und erleichtert wurde ich von meinen Begleitern empfangen.

Bis zum Schluss um 12:00 Uhr konnte ich erleichtert meinen knappen Vorsprung gegenüber dem viert platzierten Ricardo Luis Umanti (ARG) halten.

Punkt 12:00 Uhr am 12.05.2015 und das Signal ließ mich letzten Endes bei 784,006 Kilometern halten.

 

Diese Leistung bescherte mir den 3.Gesamtplatz, geschlagen von Größen wie Joe Feyes (USA),dem zur Zeit wohl weltbesten 6-Tages-Läufer und dem zweit platzierten Eoin Keith (IRL). Da ich mich die erste Zeit um Rang 15 aufhielt und bei der Hälfte die Top Ten erreichte, hielt ich es nicht für möglich noch einen Podestplatz zu ergattern.

Neben dem 3.Platz bei der „5th. emu 6 day ultramarathon world trophy“ bin ich auch noch Dritter in der Weltrangliste-AK45 und neuer österreichischer Rekordhalter der Herren in 144 Stunden-Lauf geworden. Zweitbester Österreicher wurde Christian Stolovitz mit 645,353 Kilometern.

 

Abschließend muss auch noch erwähnt werden, dass zu diesem Erfolg ein hilfsbereites sowie freundliches Veranstalter-Team, motiviertes Personal rund um die Laufstecke und eine tolle Location einen großen Beitrag geleistet hat. 

 

Mein Ergebnis: 3.Gesamtplatz mit 784,006km in 144 Stunden (6 Tage)

 

>>> Presse 

WNTV WNTV - Bericht

2015-04-12 - 32. Vienna City Marathon

Das Marathonlauf nicht immer fair ist, mussten ich und viele andere Teilnehmer am 32. Vienna City Marathon schmerzlich zur Kenntnis nehmen!

Die viel zu hohen Temperaturen kosteten Substanz. Das war auch für die Topläufer so. Aber das ist eben Marathon, wie es auch Österreichs Nummer 1 Marathonläufer Christian Pflügel im ORF Interview sagte.

Die Endtäuschung hielt sich bei mir jedoch in Grenzen, da ich nach einer kämpferischen Leistung die 3 Stunden Grenze wieder nur knapp verpasste.

Aber ich bin doch sehr zuversichtlich, dass bei optimalen Bedingungen beim nächsten mal die 2 vorne stehen wird!

Also ordentlich erholen, tief durchatmen und beim nächsten Lauf wieder voll motiviert am Start stehen!

 

Mein Ergebnis: 48.Platz in der Klasse M 45 mit einer Zeit von 3:09:47

2015-03-28 - 4.Lasseer 6-Stunden-Benefizlauf

Am 28. März wurde die österreichische Ultralaufsaison 2015 beim Lasseer 6-Stundenlauf eröffnet. Trotz starken Windes wurden beeindruckende Leistungen aller Läufer gezeigt.

Aber bei diesem Lauf geht es für uns Ultraläufer nicht um Bestleistungen, bei dieser Veranstaltung werden die Laufschuhe für den guten Zweck geschnürt. Der Erlös geht an den Sterntalerhof, ein Kinderhospiz für Familien mit schwerkranken Kindern.

Der Sterntalerhof verfolgt konsequent seine Mission!

Das Gefühl von Unbeschwertheit und Glück für Kinder und deren Familien, die nicht wissen, wie lange es noch ein gemeinsames Morgen gibt!

Für mich ist dieser Lauf jedes Jahr ein Fixpunkt in meinem Kalender!

 

Mein Ergebnis: 5.Platz in der Klasse M 40 und 6. Platz Gesamt mit 72,369 KM in 6 Stunden

2015-03-01 - 8. Österreichisches Laufen hilft Laufopening  / 21,1KM

 

Am 01.03.2015 bestritt ich zum dritten Mal, bei optimalen Laufwetter, die Halbmarathondistanz von 21,1km für einen karitativen Zweck. 

 

Über 3500 Sportbegeisterte nahmen am diesjährigen Charity Lauf, zu Gunsten der St. Anna Kinderkrebsforschung, teil. Austragungsort war bereits zum 5. Mal der Wiener Prater.

Gestartet wurde auf der Prater Hauptallee, Höhe Riesenrad. Es ging entlang der Prater Hauptallee, durch den Wurstel Prater und wieder retour. Die Strecke für den Halbmarathon führte noch zusätzlich um das Stadion herum, Richtung Lusthaus sowie um das Heustadlwasser.

 

Hunderte Zuschauer, Familien und Kinder sorgten bei strahlendem Sonnenschein für eine tolle Stimmung und Atmosphäre.

 

Mein Ergebnis: 5.Platz in der Klasse M 45 mit einer Zeit von 1:25:44

2015-01-30 - 24H Burgenland Extrem Tour 2015

Vierte 24 Stunden Burgenland Extremtour

120 Kilometer rund um den Neusiedlersee

"Einmal Hölle und zurück!"

Am Freitag pünktlich um 04:30Uhr erfolgte der Startschuss zur vierten 24 Stunden Burgenland Extremtour.

Bei vorerst besten Laufbedingungen, +3 Grad, kein Regen und kein Wind, ging es los über Rust und Mörbisch Richtung ungarischer Grenze. In Fertörakos bei Kilometer 22 gab es dann die erste Labestation, wo ich mich kurz stärkte. Weiter ging es nach Hegykö zur zweiten Labestation wo wir anschließend den Radweg verliesen und wo von nun an die Strecke über matschige Waldwege führte.

Bei Kilometer 35 geschah dann ein kleines Unglück, ich übersah einen Wegweiser und lief 3,5 Kilometer in die falsche Richtung, die ich dann natürlich wieder zurück laufen musste. Somit kamen 7 Kilometer Umweg zustande.

In der Zwischenzeit begann es zu regnen und anschließend zu schneien, sodass ich in kürzester Zeit bis auf die Haut nass war. Bei Ferdöujlak passierte ich wieder die Grenze nach Österreich Richtung Apetlon wo ich bei Labestation 3 im Gasthaus „Weinzettel“ einen heißen Tee zu mir nahm und dann gleich weiter Richtung Podersdorf lief. In Podersdorf wechselte ich meine völlig durchnässte Kleidung und setzte meine Reise Richtung Neusiedl am See fort, wo ich bei der letzten Labestation im Panoneum noch eine heiße Suppe aß bevor ich wieder über Jois, Winden, Breitenbrunn, Purbach und Donnerskirchen Richtung Oggau weiterlief. Nach Purbach hörte zwar der Regen auf, aber dafür setzte neben der Dunkelheit noch starker Wind ein der mir das Vorankommen sehr schwer machte.

Schließlich lief ich um 17:51Uhr müde aber glücklich in Gemeindezentrum Oggau als 5. ins Ziel wo ich vom 24 Stunden Extrem Team Herzlich empfangen wurde!

Nur jeder 10.Teilnehmer beendete die bis jetzt Extremste Tour in Oggau! (1200 Teilnehmern – 124 Finisher)

 

Mein Ergebnis: 120 Km (+ 7Km Umweg) in 13 Stunden 21 Minuten 5. im Ziel